FREIE GEMEINDE THEIA LAON

Europas Götter leben

Wer gibt, dem wird gegeben.

Opfern aus dem Überfluss und Überfluss erlangen bedingen einander und sind Bestandteil unserer Gemeindekultur. Die Opferzeichen für geleistete Arbeit oder Zuwendungen zu Gunsten der Gemeinde sind Wertzeichen innerhalb der Gemeinde Theia Laon und zugleich begehrte Kultobjekte.

Jedes Motiv ist einer Göttin oder einem Gott gewidmet. Sie verkörpern in Ihrer Gesamtheit die Universalität des Lebens und sind Träger vielfältiger Glaubens- und Kultursymbole.

Die Opferzeichen sind in ADR ausgestellt. Diese Währungsbezeichnung steht für Attische Drachme oder auch Alte Drachme in Anlehnung an die Drachme des griechischen Altertums, der Silbermünze im Gewicht von ca. 4,3 Gramm.  Die Kaufkraft dieser Drachme war wesentlich höher als die vergleichbarer heutiger Geldzeichen.    Ein bis drei Drachmen bildeten den Tageslohn im 4. Jahrhundert vor Christus. Heute berechnen wir interne Gemeindearbeit mit etwa einer Tetradrachme (also 4 Drachmen) je Stunde. Opferzeichen werden auch an Nichtmitglieder abgegeben. Dafür gilt gegenwärtig ein Eurokurs von 21/2 : 1, eine Tetradrachme wertet also mit mindestens 10 Euro.

Neben den in der Gemeinde verwendeten Scheinen sind Musterdrucke auch für Sammler erhältlich. Diese werden wie die Originale im 5-Farbdruck und in mehreren Druckgängen mit verschiedenen Drucktechniken hergestellt. Sie tragen gleiche Serienbezeichnungen, aber einheitlich die Nummer 000000 und den Zudruck SPECIMEN. Von verwendeten Scheinen unterscheiden sie sich nur durch weniger vorhandene Sicherungsmerkmale.

Hier einige der bisher verwendeten Ausgaben:

Pallas Athene    Tochter des Zeus und der Metis

Die Göttin der Weisheit, aber auch des Kampfes und der Strategie. Dargestellt zumeist mit Schild und Speer oder der Siegesgöttin Nike.  In ihrem Wirken und Kampf steht der Einsatz des Schildes als Verteidigungswaffe im Vordergrund. Ihr Symbol ist die Eule, die als weise gilt und auf den Athener Münzen seit zweieinhalbtausend Jahren abgebildet ist. Sie ist Schutzgöttin der Stadt Athen, der Kunst und des Kunsthandwerks.

Athene in Darstellungen von Rembrandt und Franz von Stuck. Rahmen aus Rundmäandern in den Farben der Göttin.                  Die Maße aller Scheine betragen 156x66 mm.







Aphrodite    Dem Meer entstiegene Göttertochter, Adoptivtochter des Zeus, der sie Hephaistos zur Gattin gab

Eine Fruchtbarkeitsgöttin, die über die Jahrtausende mit allen Formen der Fruchtbarkeit und Liebe in Verbindung gebracht wurde. Deshalb sind ihre Beizeichen auch die Früchte der Erde und des Meeres. Hephaistos fertigte ihr Charis, den Gürtel der Unwiderstehlichkeit. Nach einer langen Folge von Ehebrüchen dann aber auch das Netz, in dem sie sich mit Ares, dem Kriegsgott, verfing.

In der Darstellung aus dem 19.Jahrhundert von Alexandre Cabanel werden aus den Begleitern der Aphrodite Eros und Himeros und den Chariten fünf harmlose Putten des Zeitgeschmacks.



Hermes     Sohn des Zeus und der Plejade Maia

Der Götterbote und vielleicht vielseitigste unter den Göttern. Schutzgott des Verkehrs, der Reisenden, der Kaufleute und der Hirten, auch der Gott der Diebe, der Händler, der Schulen, der Stadien und der Wissenschaft. Zahlreiche Erfindungen werden ihm zugesprochen. Verkünder der Beschlüsse des Zeus und Führer der Seelen Verstorbener. Dargestellt mit dem Heroldsstab und geflügelten Sandalen, später zumeist mit geflügeltem Helm.

Hermesdarstellung nach einem Gemälde von Johann Bockhorst. Rahmung aus goldenen Mäandern, die Erlangung der Ewigkeit durch Reproduktion versinnbildlichen. Aus jedem Teil entspringt ein neues, wie sich Natur und Leben stetig erneuern.







Dionysos    Sohn des Zeus, vermählt sich mit Ariadne und macht sie zur Göttin

Bekannt als Gott des Weines steht er darüber hinaus für alle rauschhaften Freuden und Lüste. Der Sorgenbrecher führt kein sorgloses, wohl aber ausschweifendes Leben. Er fördet Kunst und Künstler und ist der Gott des Theaters und der Verkleidung. Der Karneval gefällt ihm sicher sehr. Wir feiern die Dionysien traditionsgemäß im Frühjahr zur Blütezeit.

Das Gemälde von Caravaggio zeigt den jungen Dionysos trunken in den Weinbergen.







Hephaistos    Sohn des Zeus und der Hera

Als Gott des Feuers und der Schmiede fertigte er selbst die Waffen der Götter und Heroen, den Schmuck der Nymphen und vielerlei Nützliches. Heute steht er für die Welt der produktiven Arbeit und die Lebenskraft des Menschen trotz Schicksalsschlägen und Gebrechen.

Darstellung nach einem Gemälde von P.P. Rubens: Hephaistos übergibt Thetis die Waffen für Achilleus.







Zeus    Sohn des Titanenpaares Kronos und Rhea

Als thronender und mächtigster Gott auch Göttervater genannt; dies obwohl auch seine Geschwister Götter sind, wenn auch mit eingeschränkter, spezieller Macht. Er zeugt zahlreiche andere Götter, Heroen und Nymphen. Zeichen des Allgottes sind der gebündelte Blitz und der Adler.

Das Gemälde von Christian Griepenkerl zeigt Zeus mit Ganymed und Prometheus, als dieser dem schlafenden Zeus das Feuer entwendet.


Wir erstellen gerade Inhalte für diese Seite. Um unseren eigenen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, benötigen wir hierfür noch etwas Zeit.

Bitte besuchen Sie diese Seite bald wieder. Vielen Dank für ihr Interesse!